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Die Uferlosen
So entstanden die Uferlosen und ein feuchter Kultsong. Von da an waren die Uferlosen fester Bestandteil der Sommerschwüle. Es gab Auftritte ohne Mikro (glatte Fehlentscheidung), solche bei denen wir nur in den ersten Reihen gehört wurden, falsche Playbacks, als Background für Margit Sponheimer oder Chormitglieder wurden auf offener Bühne als vermisst ausgerufen. Gute Auftritte, weniger gute und solche die dem Vorhof zur Hölle ähnelten. Aber Spaß hat es uns und den Zuschauern trotzdem gemacht, gelle! So ist das halt in Mainz! Mittlerweile sind es 30 Sängerinnen und Sänger, die sich unter der neuen Leitung von Anja K. (himmlisch!) vierstimmig durch allerlei Liedgut der verschiedensten Stilrichtungen bewegen. Bekannte Melodien bekommen ein neues Textgewand übergeworfen und erzählen so die Sichtweise der Uferlosen - von himmelhochjauchzendbiszutodebetrübt. Da dürfen auch schon mal Tränen fließen im Publikum - und im Chor. Da wir eng mit Mainz verbunden sind, hat uns natürlich auch die Fassenacht gepackt. So treten wir bei der alternativen Sitzung der Drecksäck auf. Vor überwiegend Heten, was am Anfang eine echte Herausforderung war. Helau! bzw. Alooohaaa! Durchaus könnte man einen Roman über uns schreiben. Der Titel wäre: "Die unglaublichen Abenteuer und denkwürdigen Auftritte eines Chores - der gerne diskutiert und feiert - auf seiner Reise durch die musikalischen Höhen und Untiefen der alltäglichen schwulesbischeterosexuellen Wunder." Doch anstatt über uns zu lesen, sollte Frau/Mann uns erleben. Deshalb stoppt das Zutexten hier. Vielleicht treffen wir uns ja irgendwo im Uferlosen, aber sicher auf der 15.ten Sommerschwüle! Wir wünschen Schwuguntia alles Gute für die Zukunft und sagen DANKE, denn ohne die Sommerschwüle gäbe es uns nicht!
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